Birgit und Frank

Es ist viel zu warm! Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg, die Altstadt von Nassau zu erkunden. Wir merken schnell, dass man hier nicht auf Fußgänger eingestellt ist. Bürgersteige liegen mal rechts, mal links von der Straße, oder fehlen ganz. Das Überqueren ist schwierig, weil hier scheinbar durchgehend Rushhour herrscht. Unter den Brücken, die die Hauptinsel New Providence mit Paradise Island verbinden finden wir eine Zeile von einfachen Restaurants aus Holz, wo man für hiesige Verhältnisse günstig essen und trinken kann. Es ist zu früh zum Mittagessen und wir suchen ja die Altstadt. Entlang einer Straße ohne Gehweg wandern wir durch die Hitze. Meinem Orientierungssinn folgend biegen wir  irgendwann links ab, gehen bergauf, dann bergab und landen in einem Wendehammer. Super! Zurück zur Hauptstraße.

Wir finden eine Bushaltestelle und warten ca. 20 Minuten. Ein Taxi (sind hier immer Kleinbusse) hält, und die drei anderen Wartenden steigen ein. Wir fragen den Fahrer wie viel die Fahrt zur Altstadt kostet und willigen ein 10 $ zu bezahlen. Nach drei Minuten Stop and Go haben die anderen Fahrgäste ihr Ziel erreicht, wir fahren noch zwei Minuten weiter und werden nach vielleicht zwei Kilometern am Cruiser-Terminal abgesetzt.P1010053a.jpg

Toll! Endlich wieder Juweliere, Uhren- und Andenkengeschäfte. Wir machen das Beste draus und essen einen wirklich leckeren Hamburger im Hard Rock Cafe. Hier treffen wir auch Birgit und Frank von der „Cayluna“. Auf diesem Katamaran haben wir 2013 ein Skippertraining in der Kieler Bucht absolviert. Danach laufen wir ein Stück Richtung Marina, nehmen aber den ersten Bus, den wir kriegen können und lassen uns für 2,50 $ (zusammen) fahren. Es ist viel zu warm hier.

Später erledigen wir unsere Einkäufe und um 18:30 nehmen wir die letzte halbe Stunde der „Happy Hour“ im Restaurant in der Marina mit. Hier erfahren wir von Jeff und Chris, die am gleichen Steg liegen wie wir, dass das Tief, das ständig erwähnt wird inzwischen den Namen „Anna“ hat, also ein Sturm ist. An Bord hole ich mir frische Wetterdaten und stelle fest, das „Anna“ schon weit nördlich von uns wütet und sich hier ab Samstag ein brauchbarer Süd-Ost Wind einstellen wird.

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