Belhaven Waterway Marina

Wir haben wirklich in Betracht gezogen zu bleiben, die Häuser sehen so schön aus, die Menschen sind alle freundlich, aber dann kommen wir ja nie in New York an. Also sagen wir früh im Büro Bescheid, dass unsere Arbeit getan ist und wir so bald wir möglich zurück ins Wasser wollen. Unsere Leistung wird allgemein anerkannt und um kurz vor 09:00 hängt Lucky wieder in den Gurten.

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09:10 verlassen wir das Hafenbecken und fahren vorsichtig zwischen den Tonnen zum ICW, der hier durch die breite offene Wasserfläche führt. Dank der Hinweise von Rita bleiben wir in diese Richtung nur einmal stecken und kommen auch wieder frei. Heute wechseln sich schmale Kanalabschnitte (100m breit) mit großen Flächen (20nm) ab. Um 14:00 Uhr haben wir soviel Platz und passenden Wind, das wir 2 ½ Stunden segeln können. Herrlich!

Um 16:30 legen wir in der Belhaven Waterway Marina an.  Ein freundliches Hafenmeisterpaar nimmt die Leinen an und begrüßt uns. Wieder nicht billig, aber mit liebevoll eingerichteten Waschräumen mit Handtüchern.

Die Marina liegt im Zentrum des sehr kleinen Ortes. Nach dem Festmacher und dem obligatorischen „Ankerbier“ wandern wir los. Der Ort ist wirklich sehr übersichtlich, aber durch den Eintritt in eine Billard-Kneipe haben wir plötzlich das Gefühl auf einer Zeitreise in den 70ern gelandet zu sein. Drei Billardtische, ein Flipper eine kleine Bar und eine riesen Musikbox. Die Luft ist schwer vom Zigarettenqualm. Natürlich setzen wir uns auf einen Drink an die Bar und Andrea genießt die „neue“ Freiheit des Indoor-Rauchens. Die Musik passt, alles alt, von Rock bis Country.

Irgendwann stellt sich Jeff zu uns, der Inhaber der Bar, selbst Segler,  fragt nach dem „woher wohin“ und hat wieder einige Tipps für unsere Weiterreise.

Später gehen wir selbst zu einem freien Billardtisch und machen zwei Spiele. Aufgrund unseres „Könnens“ haben wir lange Spaß für zwei Dollar.

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