Wir stehen früh auf, genießen die Duschen noch mal und verlassen nach dem ersten Kaffee um 08:00 die Marina. Das Wetter ist sonnig und trocken, allerdings nicht mehr so warm. Wir überqueren die Bucht von Charleston, um dann in den Intracoastel Richtung Norden zu fahren. Um 09:15 erreichen wir die erste Drehbrücke, die am Wochenende zu jeder vollen Stunde öffnet. Wenn wir das gewusst hätten. . . .
Wir reduzieren die Fahrt und brauchen so genau passend 45 Min für die 600 Meter bis zur Durchfahrt. 10:04 geht’s weiter. Rechts und links des breiten Gewässers stehen einige große Anwesen, von denen lange Stege über weite Grasflächen bis ans Wasser reichen.
Der „Kanal“ ist hier stellenweise ziemlich flach, und wir halten uns in der Mitte, um nicht fest zukommen. Ehrlich gesagt ist die Fahrt bisher langweilig.
Ab und zu zeigen sich auch hier kleine Delfingruppen. Um 14:15 sichtet Andrea den ersten Alligator, weitere um 17:13 und 17:30.
Damit hab ich nicht gerechnet, aber Schwimmen fällt schon wegen des trüben, braunen Wassers aus.
Um 18:10 ankern wir in einem Nebenarm des „Kanals“. Der Wasserstand im Intercoastel ist tidenabhängig, so ist der Strom über Tag mal mit und mal gegen uns. Jetzt zieht das auflaufende Wasser kräftig am Anker. Es ist unglaublich still hier.


Paradies Island