Manhattan

Die Sonne strahlt vom blauen Himmel. Es ist fast windstill und somit schon früh sehr warm. Nach dem Frühstück und kleinen Reparaturen bleiben wir noch etwas vor Anker liegen und warten auf die Flut. Wir werden am späten Nachmittag „Hell Gate“ im East River passieren. Das ist mit unserem Schiff nur bei auflaufendem Wasser möglich und durch starke Strömung und Wirbel selbst dann nicht ohne, hat man uns gesagt. Ich bin gespannt.

Wir motoren  durch die Lower Bay nordwärts, setzen aber schon vor der Verrazano-Narrows Bridge

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die Genua und segeln lautlos durch die Upper Bay Manhattan entgegen. Hier herrscht weit weniger Verkehr, als wir erwartet haben. Die Maschine starten wir erst wieder, nach dem Passieren von Miss Liberty und Downtown Manhattan.

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Jetzt fahren wir mit der Flut den East River hinauf. Brooklyn-, Manhattan- und Williamsburgbridge werden durchfahren gefolgt von der  Queensboro Bridge bei Roosveld Island.

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Dahinter geht es durchs Hell Gate rechts ab. Durch die Strömung sind wir mit gut acht Knoten unterwegs. Wir haben die richtige Tide getroffen. Stromwirbel lassen sich bestenfalls erahnen. Alles easy! Es folgen noch vier weitere Brücken bevor wir am späten Nachmittag den Long Island Sound erreichen. Um 18:45 machen wir an einer kostenlosen Mooring-Tonne vor Port Washington fest. Mit dem Dinghy fahren wir an Land um uns mal wieder die Beine zu vertreten und einen leckeren Burger zu essen

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