Ayamonte

Samstag, 02.09.2017                      sonnig

10:15  ziehen wir das Eisen an Bord und verlassen wie angeordnet den Ankerplatz. Wir wollten nicht erst auf den richtigen Wasserstand warten, und so haben wir ordentlich Gegenstrom, als wir um 11:25 die Ausfahrt der Lagune erreichen.

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Der Leuchtturm von Farol

Zwischen 12:00 und 13:15 segeln wir ein bisschen, aber das bringt uns dem Ziel kaum näher, also fahren wir unter Motor weiter. Bei der Einfahrt in den Guadiana, dem Grenzfluss zwischen Portugal und Spanien, haben wir wieder die Strömung gegen uns, weil wir zu früh sind. Um 17:30 fällt unser Anker im Fluss vor Ayamonte. Mit dem Dingi fahren wir in den Yachthafen. Es gibt für Ankerlieger wieder keine Möglichkeit mit dem Beiboot anzulanden. Am Ende des Beckens fahren wir unter einer vierspurigen Straße durch. Hier finden wir einen Steg für kleine Boote. Ein bisschen klettern müssen wir zwar, aber wir gelangen in die Stadt.

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Kurz vor Hochwasser

Einziger Nachteil: bei Hochwasser können wir nicht wieder raus, aber wir haben ja Zeit.

Ayamonte gefällt uns sehr gut. Ich war bereits bei meinem ersten Besuch 2014 begeistert.

Auch Sonntag setzen wir wieder über. Heute sind nur wenige Geschäfte offen und die Stadt wirkt morgens etwas verlassen.

Nette Straßencafés und ein geöffneter Supermarkt sind für uns aber Grund genug.