Donnerstag, 17.08.2017 sonnig
Um 08:45 verholen wir uns zur Tankstelle der Marina und füllen unseren Dieselvorrat auf. Um 09:20 legen wir dort ab mit Ziel Figueira da Foz.
Eine halbe Stunde später stehen die Segel. Zuerst ist wenig Wind, aber ab 11:00 segeln wir ohne Motorunterstützung unter Großsegel und Genua. Um 12:45 tauschen wir die Genua gegen unser Leichtwindsegel.
13:50 Trotz Sonnenschein ist es wieder sehr kalt. Wir genehmigen uns einen Grog. Am Nachmittag nimmt der Wind wieder zu und wir kehren zur Standardbesegelung zurück. Und plötzlich ist auch der Nebel wieder da. Jetzt wird es richtig nass und kalt. Ungeachtet der Kälte haben wir beschlossen Figueira da Foz nicht anzulaufen und bis Cascais vor Lissabon durchzufahren.
20:45 Schwacher Wind, wir starten den Motor und fahren in die nasskalte Nacht.
Freitag, 18.08.2017 Diesig
03:45 Günter rollt die Genua aus und stoppt die Maschine. Während meiner Wache von 04:00 bis 08:00 nimmt der Nebel wieder zu. Um 08:15 können wir bei wenig Wind in Ruhe frühstücken, danach lege ich mich in die Koje.

Als ich um 12:00 ins Cockpit zurückkehre, hat Günter das Vorsegel bereits zweimal gerefft. Wir stehen kurz vor dem Cabo Riso. Es bläst jetzt mit bis zu 35 kn aus Nord, der Nebel löst sich auf. Wir runden das Kap, und eine Stunde später wird es ruhig. Zum ersten Mal weht ein warmer Wind von der Küste zu uns herüber. Herrlich!
13:40 Wir liegen in der Bucht von Cascais vor Anker.
Es ist warm. Wir machen das Dingi klar und setzen für einen Bummel durch den schönen Ort über.
Samstag, 19.08.2017 Sonnig und warm
Mit dem Zug fahren wir entlang der Küste nach Lissabon. Hier folgt zuerst eine Yellow Bus Tour, und dann wandern wir durch die schöne Innenstadt.