Donnestag, 21.12.2017 sonnig und warm, Regenschauer
Wir fahren an Land und setzen uns in das Restaurant am Wasser, wegen des guten WiFi. Ich muss mal wieder einen Bericht veröffentlichen, Günter hat wichtige Telefonate zu führen. Es wird Mittag, und wir bestellen uns einen kleinen Snack.
Eigentlich wollten wir ja wieder Fisch kaufen, aber mit vollem Magen lassen wir das Vorhaben fallen. Wir laufen um die Carenage und fahren nachmittags zurück an Bord. Abends gibt es einen kleinen Salat.
Freitag, 22.12 2017 sonnig und warm, Regenschauer
Vormittags fahren wir zum Grenada-Yachtclub, um unseren Wassertank zu füllen.
Mittags wieder ins Stammlokal w/Internet.

Am späten Nachmittag machen wir uns auf den Weg zum Fish-Friday. Darüber haben wir im Revierführer folgendes gelesen: „Fish Friday in Gouyave is a great event, fun, and inexpensive, with lots of vendors selling different seafoods“. Statt an einer organisierten Tour zu diesem großartigen Ereignis teilzunehmen, fahren wir dem Bus Nr. 5 nach Gouyave. Der Fahrer fährt wie vom Teufel verfolgt. Ohne Rücksicht auf seine „Ladung“ jagt er die gewundene Küstenstraße entlang, ständig auf der Hupe, und jede noch so riskante Gelegenheit zum Überholen nutzend.
Der Kleinbus ist bis auf den letzten Platz besetzt, dadurch können die Passagiere nicht verrutschen. Als wir eine halbe Stunde später das Ziel erreichen, ist es 18:00 und somit bereits dunkel. Auf der Hauptstraße des Kaffs herrscht geschäftiges Treiben, aus einigen Kneipen schallt laute Musik. Alles wirkt ein bisschen heruntergekommen, wie überall auf der Insel. Einen großen Markt, wie wir ihn erwartet haben sehen wir nicht, aber auf Nachfrage erklärt man uns den Weg, ca. 150m. In einer schmalen, dunklen Seitenstraße sind einige Pavillons aufgebaut, dazwischen immer eine Gruppe Tische mit Stühlen. Der erste Stand besteht aus einem waagerecht liegenden Brett in Thekenhöhe, darunter einige Kühlboxen mit Getränken in Eiswürfeln. „Welcome to Fish Friday. This is our bar“. Begrüßt uns eine ältere Dame. Wir grüßen zurück und nehmen erst mal zwei Bier. Damit schlendern wir durch die dürftig beleuchtete Gasse. In den Pavillons wird fleißig gebrutzelt. Nach 50 Metern endet der Markt, und nach weiteren 50 stehen wir wieder da, wo wir aus dem Bus gestiegen sind.
Bei der zweiten Runde kaufen wir uns Lambi- und Garnelenspieße mit ein bisschen Salat, und setzen uns zum Essen an einen schlecht beleuchteten Tisch. Lecker!
Etwas enttäuscht sitzen wir wenig später im Fahrzeug des nächsten Hell Drivers der Linie 5. Diesmal sind nur drei Passagiere an Bord und der Chauffeur gibt alles um die Zeit der Hinfahrt zu unterbieten. Jetzt sind wir gefordert uns gut festzuhalten. Es scheint unser Glückstag zu sein, wir erreichen St. Georges unbeschadet.
Samstag, 23.12.2017 sonnig und warm, Regenschauer
07:45 verlassen wir unseren Ankerplatz und fahren an Grenadas Westküste nach Norden. Wir nehmen direkten Kurs auf Carriacou, also immer genau gegen den Wind. In der Durchfahrt zwischen den beiden Inseln setzt ein starker Strom aus Ost ein. Wir steuern 90° um 49° zu fahren. Um 15:30 fällt unser Anker nach 31 nm in der Tyrrel Bay. Mascha und Jens von der Electra, wir haben uns bereits in St. Davids Harbour kennengelernt, kommen uns zur Begrüßung mit dem Dinghi entgegen. Abends fahren wir zum gemeinsamen Pizza essen ins Lazy Turtle Restaurant.
Sonntag, 24.12.2017
Allen, die unsere Reise hier verfolgen, wünschen wir ein glückliches Weihnachtsfest.


Ein frohes Weihnachtsfest und weiterhin viel Spaß
Bima Bernd Laura Lars Henry Otto und Fin
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Einen guten Rutsch und weiterhin viel Spass. Tarzan
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