Auszeit in der Dominikanischen Republik

Donnerstag       15.02.2018

Die Wäsche wird natürlich nicht wie verabredet am frühen Morgen, sondern erst auf Nachfrage gegen Mittag abgeholt. Macht nichts, wird trotzdem zwischen 17:00 und 18:00 zurückgebracht. Klappt auch nicht ganz, aber um kurz vor 21:00 bekommen wir unsere gewaschene, trockene Wäsche.

Freitag                 16.02.2018

Günter hat sich nachmittags mit einem Einheimischen unterhalten, der Angelausflüge anbietet. Immer bemüht seine Fangquote zu verbessern, bekommt er auch hier wieder Tipps. Abends kommt dann ein anderer Angler zu uns und bietet uns Thunfisch zu einem sehr günstigen Preis an. Wir schlagen ein, und der Fischer filetiert das 5kg Tier am Steg.

Beim Bezahlen fällt dann zwar doch ein höherer Betrag an, aber wir sind mit dem Kauf zufrieden. Wir hatten heute schon unsere Spaghetti, aber 300g roher Fisch schmecken uns jetzt trotzdem noch hervorragend.

Samstag              17.02.2018

Wir haben für 10:00 einen Leihwagen reserviert, der wird uns pünktlich um 10:15 zur Verfügung gestellt. Die Probefahrt machen wir zum Geldautomaten und zur Orientierung schon mal zum Flughafen. Zurück an Bord braten wir uns zu Mittag eine große Portion Thunfisch. Dazu essen wir Tomatensalat. Herrlich!

Andrea und Eva sollen um 15:55 landen. Wir sind sehr früh am Flughafen und müssen lange warten, aber nach 2 ½ Monaten kommt es auf eine Stunde mehr oder weniger auch nicht an. Bevor wir 75 km zu Eva und Günters Dream Resort fahren, steht auf dem Parkplatz erst noch ein Reifenwechsel an. Der Reifen vorne links ist platt.

Zum Glück ist alles erforderliche Werkzeug im Auto. Die Fahrt verläuft ohne Probleme und die Ferienanlage macht einen tollen Eindruck.

Andrea und ich fahren auf dem Rückweg beim Supermarkt vorbei. Als wir endlich wieder an Bord sind, ist uns nicht mehr nach Kochen zu Mute. Es gibt wieder rohen Thunfisch. Köstlich.20180217_213751

Sonntag               18.02.2018

Um 10:00 gebe ich den Leihwagen zurück. Der Hinweis auf den benutzten Reservereifen wird, wie meine Kritik an der Sauberkeit des Fahrzeugs und dem fehlenden Scheibenwaschwasser, mit einem Lächeln zur Kenntnis genommen.

Durch die trostlose Anlage gehen wir mittags zum Strand und sonnen uns auf den Liegen der Strandbar. Da uns kein Kellner anspricht, bestellen wir auch nichts. Wir haben doch alles an Bord.

Abends gibt es gebratenen Thunfisch mit gemischtem Salat.

Montag                               19.02.2018

Der Wind hat nur übers Wochenende eine Pause eingelegt. Ab heute bläst er wieder kräftiger und wird im Lauf der Woche zunehmen. Kein Segelwetter für die gerade angekommene Bordfrau. Die Vorhersage verspricht ruhiges Wetter ab Samstag. Gehen wir eben wieder zum Strand. Heute bestellen wir am späten Vormittag bei der Kellnerin zwei Milchkaffee und nachmittags nochmal zwei.

Die Preise sind nicht ganz so weltfremd wie fürs Bier. Abends verbrauchen wir den letzten Thunfisch in der Spaghettisoße.

Dienstag              20.02.2018

Den Vormittag verbringen wir mit lesen an Bord. Mittags gehen wir wieder zum Strand. Der für uns freigegebene Bereich um die Strandbar ist fast völlig leer. 20180219_155944aWegen des starken Windes steuern wir zwei Liegen in einem etwas geschützteren Bereich an. Ein großer schwarzer Kellner erscheint. Ich bestelle zwei Milchkaffee, aber statt uns zu bedienen weist er uns darauf hin, dass diese Liegen der Reservierung bedürfen und mit einem Mindestverzehr in Höhe von 100,00 US$ verbunden sind. OK, nehmen wir eben andere Liegen. „Nein, der Mindestverzehr gilt für alle Liegen“. 10 Meter weiter liegen Leute bei einem Bier. Alle anderen Liegen sind leer. Ungläubig, irritiert und natürlich verärgert gehen wir zurück aufs Schiff. Marina Cap Cana hat den letzten Rest meiner Sympathie verloren. Ich bedaure das sehr, weil alle Angestellten der Anlage incl. der Behörden uns bisher so freundlich wie nirgendwo vorher entgegengekommen sind.

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