Bayahibe

Montag, 26.02.2018

Ich fahre vormittags mit dem Dinghi zum Strand vom Dream Resort, und hole Günter und Eva ab. Gemeinsam segeln wir nach Süden zur Insel Saona. Beim Näherkommen sehen wir, dass Saona mit seinen endlosen Sandstränden auch das Ziel der knapp 40 Partykatamarane ist, die ihre „Fracht“ hier anlanden.IMG_2089.JPG IMG_2070Auch wir ankern strandnah im klaren Wasser. Andrea, Günter und ich schwimmen an Land. IMG_2076Eva übernimmt die Ankerwache. Auf der Insel gibt es Liegestühle, Getränke- und Andenkenbuden. Die anderen Touristen werden schon wieder mit Zubringerbooten auf die Katamarane „verfrachtet“. Wir bleiben auch nicht lange, haben wir doch alles an Bord. Zurück auf der Lucky gönnen wir uns ein paar Bier und machen uns dann auf den Rückweg zu unserem Ankerplatz vor Bayahibe. Es ist bereits dunkel, als ich Eva und Günter unter den argwöhnischen Blicken des  Resortpersonals am Strand absetze. Wir hatten einen schönen Tag.

Mit Andrea koche ich Spaghetti mit leckerer Tomatensoße.

 

Dienstag, 27.02.2018

Heute setzen wir mit dem Dinghi nach Bayahibe über, um uns den kleinen Ort anzusehen. Ehemals ein Fischerdorf, lebt die Kleinstadt heute vom Ausflugstourismus mit den Katamaranen. Es gibt einen Parkplatz für Reisebusse die jeden Tag hunderte von Touristen zu den Booten bringen, aber die Ausflügler sind ja unterwegs. Wir lernen Bayhibe als nettes beschauliches Örtchen kennen. 20180227_120626.jpgHier gibt es viele Lokale, und die Preise sind so moderat, dass man sich gern auch einen zweiten Kaffee bestellt. Abends gehen wir zum Essen in ein Lokal  mit Meerblick.

 

Mittwoch, 28.02.2018

Wir fahren wieder mit Eva und Günter raus. IMG_2059Bereits um 11:00 ziehen wir den Anker hoch und segeln unter Genua nach Westen zur Isla Catalina. Wegen des schwachen Windes holen wir sogar unterwegs das Großsegel aus dem Sack. Es ist schon Mittag, als wir im klaren Wasser vor dem Strand der Insel ankern. Auch hier sind wir nicht allein, neben uns liegt eine Hand voll Ausflugsboote. Günter schwimmt, ich fahre mit den Damen im Dinghi Richtung Strand. Unter der Wasseroberfläche gibt es, vor allen Dingen in Strandnähe, viele scharfkantige Steine, und so dauert es ewig, bis ich eine geeignete Stelle zum Anlanden gefunden habe. Während wir endlich landen, werden die letzten Touristen bereits von den Zubringerbooten abgeholt. Der Strand ist leer. Zu viert tragen wir unser Dinghi auf den Sand. Einen vorbeikommenden Schwarzen begrüßt Günter wie einen alten Freund und fragt gleich in seinem immer besser werdenden Spanisch, ob es hier irgendwo ein Bier für uns gäbe. Manuel (Name geändert) lädt uns freudig ein, ihm zu folgen, und so stehen wir zwei Minuten später an der Bar, in einer Umgebung, die alle Karibikklischees erfüllt. Eine Gruppe Schwarzer ist damit beschäftigt das kleine Restaurant aufzuräumen, und im Fass ist offenbar ein Rest Bier, der weg muss. IMG_2097Günter führt die Unterhaltung mit den Einheimischen, erzählt natürlich von unserer Reise, und Manuel zapft Runde um Runde in kleine Plastikbecher. Wir helfen gern, bevor alles an die Palmen geschüttet wird. Zu guter Letzt füllt er noch eine gespülte 1 ½ L Colaflasche mit Bier, für uns zum Mitnehmen.

Was für ein überraschend schöner Landgang. Wir können uns nur mit einem kleinen Trinkgeld bedanken.

 

An Bord gehen wir Anker auf und setzen die Segel für die Rückfahrt. Unterwegs kochen wir leckere Spaghetti. Wir haben schließlich morgens zuletzt gefrühstückt. Es ist wieder dunkel, als ich Eva und Günter am Strand absetze. Andrea lädt mich abends in ein anderes Restaurant am Wasser ein. Auch hier schmecken die Nudeln ausgezeichnet.

 

Donnerstag, 01.03.2018

Andrea und ich genießen unseren letzten gemeinsamen Tag an Bord. Morgen fliegen die Mädels nach Hause. Zum Abendessen finden wir ein Lokal, das richtig gute Steaks serviert.

 

Hinterlasse einen Kommentar