09. Mai 2018
Um 18:30 treffen wir uns mit Vanessa und Wayne in der Brauerei am Hafen zum Abschiedsbier, drei Stunden später werfen wir die Leinen los und starten unsere Fahrt nach New York.
Nachdem wir das riesige Hafengebiet von Norfolk verlassen haben wird es immer diesiger. Ab 23:00 fahren wir durch dicken Nebel. Ich höre die Nebelhörner der Großschifffahrt, bin froh, die Schiffe auch via AIS auf meinem Plotter zu sehen. Es sind nur drei Schiffe in der Nähe unterwegs, keines bekomme ich in Natura zu sehen. Trotzdem bin ich froh, als wir endlich im offenen Atlantik sind, aber der Nebel und die Kälte „kriechen unter die Haut“. Alles ist nass.
10. Mai 2018
03:00 Immer noch Nebel
07:00 Durch den Nebel scheint etwas Sonne, brauchbarer Wind fehlt.
09:45 Der Nebel hat sich gelichtet. Trotz Sonnenschein bleibt es sehr kalt.
12:20 Sonnig und kalt.
Ab 13:00 können wir unter Genua segeln. Den Motor schalten wir ab.
Um 21:00 gibt es leichten Regen, hört aber bald wieder auf. Der Wind schwächt sich etwas ab.
22:30 Der Wind ist zurück. Wir laufen 5,7 Kn. Der Plotter rechnet mit einer Ankunft an der Freiheitsstatue am Freitag um 21:00.
11. Mai 2018
Um kurz vor 05:00 müssen wir wieder den Motor starten, um in Fahrt zu bleiben.
06:00 Sonnig und kalt. 17°C im Salon. Wir passieren Atlantik City, New Jersey
11:30 Wir fahren am Barnegat Inlet vorbei.
13:00 Durch Gegenwind und „Strom mit“ baut sich eine kurze See auf. Lucky stampft gegen Wind und Wellen.
Um 17:00 beruhigt es sich. Wir bereiten Dinner vor und essen anschließend.
Es ist wieder mal dunkel, als unser Anker um 20:55 hinter Sandy Hook fällt, aber wir haben viel geschafft und sind zufrieden. Nach einem Ankerbier dürfen wir beide die ganze Nacht schlafen.