Angekommen in A Coruna

07:00 Er hat durchgehalten! Noch 75 nm bis A Coruna.  Seit 01:00 läuft der Motor wieder mit, um den Kurs aufs Ziel halten zu können. Die See ist ruppig, aber der Himmel zeigt Auflockerungen. Das Cockpit ist nass durch Gischt.

10:45 Sonnig, raue See, viel Gischt. AP steuert. Viel Schiffsverkehr, passt aber immer.

12:00 Etmal 145 nm. 20 – 30 kn Wind von vorne machen jede Hoffnung auf eine Abkunft bei Tageslicht zunichte. 3,5 – 4,5 kn Fahrt unter Motor

00:00 Ich mache am Wartesteg der Marina Real Club Nautico, A Coruna fest. Distanz seit New York 3.323 nm. Sofort wasche ich die Salzkruste vom Schiff.

A Coruna gefällt mir sehr gut. Hier kann ich endlich neue Kohlen für den Autopiloten besorgen. Die muss ich allerdings lange zurecht schleifen, bis sie passen. Schließlich warte ich auf eine Abschwächung des Wind für die Überquerung der Biscaya.

Weiterer Ausfall des Autopilots

00:20 Mehr Wind . Ich reffe die Genua. 5,8 kn, 50°.

04:00 Bis 35 kn Wind. 7 – 8 kn Fahrt.

08:00 Der Autopilot fällt wieder aus. Noch 554 nm bis Brest.

12:00 – 18:00 Sturm. Böen bis 42 kn.

19:30 325 nm bis A Coruna

Freitag, 07.08.2015

07:30 Noch 325 nm 97°. Wind: NNW 4, kabbelige See.

12:00 Noch 306 nm bis A Coruna.

Herrlicher Segeltag, halber Wind. Seit 18:00 steuert der Autopilot.

5 kn unter Genua

03:45 1,8 kn Fahrt, kaum Wind, ich starte die Maschine

08:50 Motor aus 55° 5,5 kn

10:20 Motor an

10:45 Etmal 115 nm

14:00 Wenn der Dieselvorrat nicht endlich wäre, könnte ich tagelang so weiter fahren: Sonne, ruhige See, sogar Musik aus den Bordlautsprechern.

23:20 Neuer Segelversuch. 5 kn unter Genua.

Ziel Brest

Bunker voll, Wetter toll. Leinen los und ab.

10:45 Abfahrt 1.189 nm bis Brest

11:02 Wolkenbruch! Kaum Sicht. Winddrehung: Genau von achtern.

12:00 Ich motore erst mal ein Stück. Kaum Wind, furchtbares Geschaukel.

13:10 Wind ist da. Ab geht die Post.

15:04 Wenig Wind. Jetzt fehlt der Blister.

18:00 Herrliches Sonnensegeln!

18:30 Der nächste kräftige Regenschauer. Nur noch 3,5 kn Fahrt.

Yachthafen Horta

Eine tolle Fast-Vollmond-Nacht

10:10 Ich lege an der Tankstelle im Yachthafen von Horta an. Hier will ich meine Tanks und eine Gasflasche füllen lassen und natürlich Peter’s Cafe Sport einen Besuch abstatten.. Ich verzichte darauf mich auf der Hafenmauer zu verewigen, finde aber das „Gemälde“ der Santa Maria, mit der ich vor einigen Jahren mit Rüdi hier war.

Nachmittags erscheint eine Gruppe gut gekleideter Herren an meinem Schiff. Einer stellt sich mir als der Bürgermeister der Stadt Horta vor und heißt mich herzlich willkommen zur diesjährigen Segelwoche der Azoren. Dabei überreicht er mir eine Plastiktüte mit Käse, Wein und anderen Spezialitäten, sowie Prospektmaterial über die Inseln. Ich bedanke mich ohne zu erwähnen, dass ich in 24 Stunden schon auf dem Weg zum Kontinent sein werde.